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Nachhaltigkeit

Wie man Kleidung länger schön und tragbar hält

Ein heisser Augusttag in Basel: Die Sonne brennt, die Luft steht, und die leichtesten Stoffe kleben bereits nach wenigen Minuten auf der Haut. Gerade jetzt, wo wir unsere Sommerkleider fast täglich tragen, wird schonungslos sichtbar, was die Jahre, das Waschen und das Wetter mit ihnen machen. Doch wer ein paar einfache Grundsätze beachtet, verlängert die Lebensdauer seiner Garderobe deutlich – und schont dabei auch noch den Geldbeutel und die Umwelt.

Schonend waschen und richtig trocknen

Der grösste Feind aller Kleidungsstücke ist die Waschmaschine – nicht das Tragen. Beachten Sie deshalb immer das Pflegeetikett und nehmen Sie sich die Zeit, die Wäsche nach Farben und Materialien zu sortieren. Gerade bei Sommerstoffen wie Leinen, Viskose oder dünner Baumwolle lohnt sich ein kaltes oder lauwarmes Programm mit niedriger Schleuderzahl. Flüssigwaschmittel löst sich besser auf und belastet die Fasern weniger als Pulver, das sich manchmal in den Stoffresten festsetzt.

Nach dem Waschen beginnt die zweite Bewährungsprobe: das Trocknen. Die pralle Mittagssonne bleicht Farben aus und macht empfindliche Stoffe spröde. Hängen Sie Ihre Wäsche deshalb lieber im Schatten auf, idealerweise mit einem leichten Wind. Gestricktes wie T-Shirts, Pullover oder feine Strickjacken legen Sie am besten flach auf ein Handtuch, damit sich die Form nicht ausleiert. Ziehen Sie die Kleidungsstücke im feuchten Zustand behutsam in Form – das erspart oft das Bügeln.

Flecken und Gerüche früh behandeln

Im Sommer ist das Schwitzen ein Thema, das niemand gerne laut ausspricht, aber alle kennen. Die gute Nachricht: Frische Schweissflecken lassen sich fast immer problemlos entfernen. Spülen Sie die betroffene Stelle sofort mit kaltem Wasser aus, bevor Sie etwas Waschmittel oder etwas Gallseife direkt auftragen. Vermeiden Sie heisses Wasser, denn es fixiert die Eiweissbestandteile im Gewebe und macht den Fleck dauerhaft.

Auch wenn die Versuchung gross ist: Nicht jedes Kleidungsstück muss nach jedem Tragen in die Wäsche. Viele Blusen, Kleider und Hosen reichen nach dem Auslüften für den nächsten Einsatz völlig. Hängen Sie sie über Nacht an einen gut belüfteten Ort, am besten auf einen Bügel, damit sich Falten durch das Eigengewicht glätten. Das schont die Fasern und erhält die Farbintensität.

Kleine Reparaturen und richtige Aufbewahrung

Ein loser Knopf, eine aufgegangene Naht oder ein kleiner Riss am Saum – wer solche Schäden sofort behebt, verhindert, dass sie grösser werden. Oft sind es nur wenige Stiche mit Nadel und Faden, und das Stück bleibt weiterhin tragbar. Nehmen Sie sich am Ende jeder Saison eine halbe Stunde Zeit, um Ihre Kleidung durchzusehen und kleine Reparaturen zu erledigen.

Und wenn die Sommerkleider bald in die Winterpause gehen: Waschen Sie sie zum Abschluss noch einmal gründlich, aber mit dem schonenden Programm. Hängen Sie alles gut belüftet zu trocknen, bevor Sie es in Schachteln oder auf Bügel legen. Ein Säckchen mit Lavendel oder Zedernholz hält Motten fern – und die Duftnote ist ohnehin angenehmer als jede Chemiekeule.

Natürlich kommt trotz aller Sorgfalt irgendwann der Punkt, an dem eine Änderung nötig ist: ein zu weites Kleid, eine geerbte Hose, ein Reissverschluss, der seinen Geist aufgibt. Genau dafür ist Couture Margot in Basel da. Ob Umbau, Neuanfertigung oder professionelle Textilreinigung – wir helfen Ihnen gerne, Ihre Lieblingsstücke noch viele Sommer lang zu tragen.

Wir kümmern uns darum

Ändern, reparieren, neu anfertigen oder schonend reinigen – bringen Sie Ihr Stück vorbei oder senden Sie uns eine Foto-Anfrage.

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