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Waschen & Pflege

Handwäsche Schritt für Schritt – für empfindliche Stücke

Der Sommer in Basel zeigt sich von seiner heissen Seite, und genau jetzt tragen wir vermehrt leichte Stoffe: feine Seidenblusen, zarte Spitzenunterwäsche oder dünne Leinenhosen. Diese empfindlichen Lieblingsstücke sind nach einem lauen Abend am Rhein oft verschwitzt oder leicht verschmutzt. Bevor Sie jedoch zur chemischen Reinigung greifen, lohnt sich oft die sanfte Handwäsche. Sie ist nicht nur besonders materialschonend, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, Ihre Kleidung länger schön zu halten. Mit der richtigen Technik gelingt die Handwäsche zu Hause ganz einfach.

Vorbereitung: Was Sie vor dem Waschen beachten sollten

Prüfen Sie zuerst immer das Pflegeetikett. Nur wenn dort das Symbol für Handwäsche steht, sollten Sie das Stück selbst waschen. Füllen Sie anschliessend ein sauberes Becken oder eine Schüssel mit lauwarmem Wasser – etwa 30 Grad Celsius, niemals heisser. Für empfindliche Fasern eignet sich ein mildes Woll- oder Feinwaschmittel. Geben Sie das Waschmittel erst ins Wasser und verteilen Sie es gut, damit es keine ungelösten Reste auf dem Stoff hinterlässt. Wolle, Seide oder Spitze sollten Sie niemals zusammen mit groben Textilien waschen, da die Reibung sonst Fasern beschädigt.

Der Waschvorgang: Sanftes Drücken statt Reiben

Tauchen Sie das Kleidungsstück nun ins Wasser und drücken Sie es vorsichtig durch. Vermeiden Sie kräftiges Rubbeln oder Wringen, denn das verfilzt Wolle und kann feine Stoffe verziehen. Lassen Sie das Stück einfach fünf bis zehn Minuten einweichen und bewegen Sie es zwischendurch behutsam. Bei hartnäckigen Flecken hilft es, die betroffene Stelle mit den Fingerspitzen leicht zu massieren, ohne zu reiben. Anschliessend lassen Sie das schmutzige Wasser ab und spülen das Stück unter klarem, lauwarmem Wasser, bis sich keine Seifenreste mehr zeigen. Ein letzter Spülgang mit einem Schuss Essig kann den Stoff zusätzlich beleben und Kalkrückstände entfernen.

Trocknen: Die richtige Methode für empfindliche Fasern

Zum Trocknen legen Sie das Kleidungsstück auf ein sauberes, trockenes Handtuch und rollen es vorsichtig ein. So wird überschüssiges Wasser aufgesogen, ohne dass Sie den Stoff auswringen müssen. Danach breiten Sie das Stück auf einem trockenen Handtuch oder einem Wäscheschrank aus und formen es vorsichtig in seine ursprüngliche Form. Hängen Sie empfindliche Teile niemals auf den Bügel, denn das Gewicht des nassen Stoffes verzieht die Passform. Auch direkte Sonne und die Wärme des Heizkörpers sind tabu, denn sie machen Fasern spröde. Am besten trocknen Sie Ihre Stücke an der Luft an einem schattigen, gut belüfteten Ort.

Wenn Sie unsicher sind oder ein besonders kostbares Stück wieder in Bestform bringen möchten, ist Ihre Änderungsschneiderei und Textilreinigung Couture Margot in Basel gerne für Sie da. Wir helfen Ihnen bei Änderungen, Neuanfertigungen und der fachgerechten Reinigung empfindlicher Kleidung – damit Sie Ihre Sommermode unbeschwert geniessen können.

Wir kümmern uns darum

Ändern, reparieren, neu anfertigen oder schonend reinigen – bringen Sie Ihr Stück vorbei oder senden Sie uns eine Foto-Anfrage.

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